Vorsicht Baum

Oktober 2, 2007

Dieses wunderschöne Schild findet sich an einem der vielen Hänge Jenas. Warnt es vor lastwagenfressenden Bäumen oder einfach nur vor Zweigschlag?

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Wersabe

September 11, 2007

Wersabe ist ein Dorf in Niedersachsen, sicher gelegen hinter dem Weserdeich, hinter dem sich eine der vielen größten Flußinseln Europas befindet (Harriersand, auf dem Bild zu sehen zwischen den beiden Flußarmen). Erstaunlich die Infrastruktur: Es gibt einen Fahrradreparaturbetrieb, eine Kirche, einen Kindergarten, viele eigene Kühe, eine Art Gaststätte, die offensichtlich nur Sonntagnachmittag geöffnet hat, ein On-the-go-Kaffee-und-Kuchen-Angebot und sogar einen Fußballplatz. Und das bei geschätzten 350 Einwohnern. Wenn man das ins Verhältnis zur Einwohnerzahl setzt schneidet Jena eher ärmlich ab.

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Straßenschilder

August 18, 2007

Straßenschildern haftet im allgemeinen der Charakter des Dauerhaften, Unwandelbaren an. Das gilt auch für Warnschilder, die nur für kürzere Zeit während der Behebung eines Problemes aufgestellt werden; wenn sie abmontiert werden, so rechnet man damit, daß man sie woanders bei einem vergleichbaren Problem wieder aufstellt (etwa: Vorsicht Baustelle o.ä.).

Dieses Schild hier ist anders. Es scheint nur für dieses spezielle Problem angefertigt worden zu sein und wird nach dessen Behebung wohl entsorgt werden. Es strahlt die rare Kostbarkeit eines besonderen Augenblicks aus.

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In der Kulturhauptstadt Weimar stellt sich die Situation mit dem Kopfsteinpflaster etwas anders dar als in Jena. In Weimar kann man es keinesfalls zulassen, daß zahlungskräftige Touristen vor den zahlreichen Restaurants und Kultur-Souvenirläden durch Unebenheiten und Schluchten zu Fall gebracht werden. Das Kopfsteinpflaster liegt hier sanft ausgebreitet wie eine Seidendecke:

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Damit bleibt den Touristen eine der zentralen Thüringer Sehenswürdigkeiten vorenthalten. Aber mit irgendetwas muß Jena ja noch konkurrieren können.

Klimawandel

Juli 15, 2007

Hier der Beweis für den fortschreitenden Klimawandel auch in Thüringen:

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Das Thermometer fiel kurze Zeit darauf vom Fenster ab. Seitdem wird es vermißt.

Jenaer Pflasterstein überzeugt bisweilen auch durch liebevolle Details, die voller Überraschungen stecken. Folgende Nahaufnahme mag dies verdeutlichen:

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Das künstlerische Gesamtkonzept ist an dieser Stelle allerdings etwas unklar.

Jenaer Pflasterstein, von oben photographiert. Sieht aus wie eine Mischung aus Mondrian und Boyle. Nur mit äußerster Vorsicht zu betreten.

Die Jenaer Stadtverwaltung ist vorbildlich darum bemüht, den touristischen Naherholungswert Jenas zu steigern. Dazu wurden keine Kosten und Mühen gescheut und leicht zu erreichende künstliche Seen im Bereich der Kernstadt angelegt. Dieses Projekt ist übrigens erst der Anfang zu dem geplanten Thüringer Gesamtprojekt „Thüringer Seenplatte“, an dem sich die Städte Weimar, Gotha, Gera und Erfurt noch beteiligen wollen.

Jenaer Pflastersteine

Januar 1, 2007

Nur wenig gibt es zu lesen über unser hohes Kulturgut, den Pflasterstein. In Jena gibt es ganz ungewöhnlich natürlich erhaltene Exemplare ihrer Art. Nicht nur dem Radfahrer bleiben sie durch ihre wilde und ungezügelte Rohheit in Erinnerung, die den Dynamo vor Freude zum Herausspringen treibt. Auch dem gewöhlichen Passanten sind sie oft unvergeßlich.

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