Das neue Album der Ärzte: Die Unterseite der Schallplatte
November 22, 2007
Wenig erstaunen mag, daß nach der Oberseite der Schallplatte nun deren Unterseite kommt:

Hier kann man die einzelnen Stücke leichter ausmachen.
Auslöschung
November 16, 2007
In Thomas Bernhards Roman Auslöschung findet sich folgende Betrachtung:
Bestürzt mich wäre absolut unstatthaft, habe ich damals zu Gambetti gesagt und von dem Schwager, daß er genau dem entspreche, das die Leute in Südwestdeutschland als badischen Genießer bezeichnen, den kleinbürgerlichen Durchschnittsmenschen, der eine gewisse Wohlhabenheit erreicht hat und sie zur Schau stellt und der daran interessiert ist, dick zu sein und fett und also alles in allem eine runde Figur, die sich sehen lassen kann; die Magerkeit, habe ich zu Gambetti gesagt, wird in diesen stumpfsinnigen Gegenden als Anzeichen für Krankheit und Gefährlichkeit genommen, sie wird gescheut, weil sie dem Teufel so ähnlich ist, das Asketische ist für diese Leute das Abstoßende, der dicke Mensch ist ihnen der ideale, der sie beruhigt und auf Beruhigung legten die in Südwestdeutschland, also besonders in Baden, sowie alle Deutschen, den größten Wert. Den Dicken vertrauen sie, die Dicken machen sie zu ihren Leitbildern, gegen die Dünnen sind sie immer schon mißtrauisch gewesen.
Dem bleibt eigentlich nur wenig hinzuzufügen.
Das neue Album der Ärzte in Betrieb
November 13, 2007
Wenn sich die Platte dreht sieht’s so aus:

Das neue Album der Ärzte: Die Oberseite der Schallplatte
November 10, 2007
Die Schallplatte sieht aus wie eine Pizza (und zwar oben wie auch unten), auf der Hülle unterscheiden die Ärzte folgerichtig auch zwischen Ober- und Unterseite.

Etwas dumm ist, daß man die einzelnen Stücke auf der Platte kaum erkennen und daher nur sehr ungefähr ansteuern kann.
Flut von Dorfwelle zerstört
November 7, 2007
Im Zeichen des Umweltschutzes und der anstehenden Erhöhung des Meeresspiegels war in der Süddeutschen Zeitung die Schlagzeile „Dorf von Flutwelle zerstört“ zu lesen. Aber muß man in Zeiten zunehmender Zersiedelung eigentlich nicht eher von einer ganz anderen Gefahr sprechen?
Apples Leopard
November 4, 2007
Was mir bei Apples Leopard noch nicht ganz klar ist, ist folgendes:
- Wieso bemüht man sich zum einen um Einheitlichkeit bei der Fensterdarstellung (also kein brushed metal mehr und weniger Farbschattierungen), macht dann aber zum anderen die Menuleiste durchsichtig, so daß die Farbe des Hintergrundbildes mal mehr und mal weniger mit den Inhalten der Fenster kontrastiert?
- Auch bei Apple dürfte es inzwischen angekommen sein, daß Menschen mit ihrem Macintosh auch arbeiten. Und ich zumindest arbeite meistens auf der Erde und nur sehr selten auf einer Raumstation (das Standard-Hintergrundbild!, das Dock!!, das Symbol für den Schreibtisch!!!). Apples Design-Team scheint ein bißchen zu viele Futurama-Folgen gesehen zu haben. Wo ist Apples berühmte finale Endkontrolle geblieben?
- Das alte FrontRow war zwar etwas buggy und manchmal etwas langsam, hatte aber echten Charme. Das neue FrontRow ist zwar schneller und zackiger, hat aber mitunter eine so kleine Schriftart, daß man kaum etwas erkennen kann und bricht die klare Navigationsstruktur etwas, indem oben immer noch zwei Unterkategorien angeboten werden. Die Farbgebung bei der Lautstärkeeinstellung und bei der Navigation im Film ist trashig. Und komplett unverständlich ist mir, warum Filme, die im Ordner „Filme“ liegen und nicht über iTunes nach FrontRow transportiert werden, nun nicht mehr von der letzten Abspielposition aus sondern immer wieder nur von vorne angeschaut werden können. Hat vielleicht Steve Jobs inzwischen ein so kurzes Gedächtnis, daß er Filme immer wieder von Anfang an sehen muß?
- Die Fächer- und die Gitteranzeige für Ordner im Dock ist grundsätzlich sehr nett, wieso aber wird im Dock nicht mehr wie bisher einfach das Ordner-Symbol angezeigt, sondern nur mehr das Symbol einer der Dateien, die sich im Ordner befinden? Das erleichtert die Navigation im Dock nicht gerade.
- Ist das neue iCal von Microsoft geschrieben worden?