Steve Jobs
April 28, 2007
Hier nur zwei kleine Anmerkungen:
a.) die leiblichen Eltern von Steve Jobs sind Politikwissenschaftler
und
b.) die leibliche Mutter von Steve Jobs hat einen schwäbischen Nachnamen (Schieble).
CD’s
April 25, 2007
Ja, das folgende klingt nach den oberlehrerhaften Anmerkungen, wie sie sich häufig in Leserbriefen oder institutionalisiert im „Zwiebelfisch“ des Spiegel wiederfinden, aber diese Verunstaltung der deutschen Sprache verursacht mir so starke Schmerzen, daß ich hier der Weltöffentlichkeit einfach kundtun muß: die Schreibweise „CD’s“ ist grottenfalsch (sowohl als Plural als auch als Genitiv). Übrigens ist die Schreibweise CD’s, wenn ein Plural gemeint ist, auch im Englischen falsch.
Übrigens, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erlanger Mensa: Tablett’s ist auch falsch, und zwar gleich mehrfach.
Das Internationale Flaggenalphabet
April 22, 2007
Im internationalen Schiffswesen hat man sich auf ein Flaggenalphabet geeinigt, bei dem bestimmten Flaggen jeweils bestimmte Bedeutungen zugeordnet sind, so daß man sich von Schiff zu Schiff damit verständigen kann. Das „Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel“ hat freundlicherweise eine Liste des Flaggenalphabets auf seiner Homepage eingestellt. Die Flagge C wie Charly bedeutet zum Beispiel „Ja.“:

Interessant ist nun die Bedeutung der Flagge Z wie Zulu:

Diese hat nämlich die Bedeutung: „Ich warte auf einen Schlepper.“ Hier kann man eigentlich nur noch auf eine Intervention seitens der südafrikanischen Regierung warten.
Fränkische Gemüsesuppe
April 19, 2007
Das Büchlein „Scheiferle und Blaue Zibfl. Das Beste aus der Fränkischen Küche“ in der Reihe „Compact Minirezepte“, Compact Verlag München, hat ein faszinierendes Rezept für Fränkische Gemüsesuppe:
„Zutaten: 1 Zwiebel, 1TL Butterschmalz, 100 g durchwachsener Speck, 1 Prise Mehl, 1 Petersiliewurzel, 1/4 kg Karotten, 1/4 kg Erbsen, 1/4 kg Kohlrabi, 1/4 kg Bluhmenkohl, 1/4 kg Kartoffeln, 1 1/2 l Fleischbrühe, Salz, Pfeffer, 1/8 l Sauerrahm, 2 EL gehackte Petersilie.“
Man kann sich schon denken, was für Rezepte unter „Deftige Fleischgerichte“ vorzufinden sind.
Werbung
April 16, 2007
Lieber Besucher,
wenn Sie über Google Begriffe eingegeben haben wie „schneller Sex“, „begierige Nachbarin“, „Voyeur“, „geiler Bock“, „heiße Stute“, „ich mach’s Dir ordentlich“, „Telephonsex“ oder auch „diskreter Seitensprung“ und dann auf dieser Seite gelandet sind, so kann ich Ihnen nur sagen: hier sind Sie falsch. Aber schauen Sie doch vielleicht mal wieder vorbei. Auch hier gibt es interessante Themen.
Bis dann, Snaut.
Tagged Browsing, Teil 2
April 13, 2007
Ein weiteres revolutionäres Programm, welches uns die Tag-Technologie weiter zugänglich macht, ist Punakea. Im Unterschied zur Nifty Box handelt es sich dabei nicht nur um einen Tag-Browser, der Alias-Dateien verwaltet, sondern Punakea kann auch Dateien mittels einer Drop-Box am Rand des Bildschirms sogleich in einen vorher festgelegten Ordner hineinkopieren. Das klappt auch mit Links aus dem Internet: diese können gleich aus dem Browser herausgezogen und mit Tags versehen werden.
Besser bei Punakea im Vergleich zur Nifty Box ist, daß sich hier die Größe der Tag-Wolken an der Anzahl der Klicks oder der Anzahl der Dateiöffnungsvorgänge orientiert und nicht einfach an der Anzahl der Dateien, die mit dem Tag versehen sind.
Nett wäre nun noch eine Funktion, mit der man Metadaten direkt aus OPACs exportieren und entsprechend taggen könnte. Mir fällt bisher nur eine Zwischenlösung ein: Meta-Daten in eine Datei kopieren und diese dann entsprechend taggen. Oder man verwendet gleich BibDesk, welches ja auch ganz gute Tagging-Funktionen bietet.
Verdrehungen
April 10, 2007
So gehört aus dem Kreis der Familie:
Man soll die Feste fällen wie sie feiern.
Arbeitest Du noch oder schläfst Du schon?
Wohnwagen — Wahnwogen.
Düsseldorf
April 7, 2007
Auf Spiegel Online gab es kürzlich zu lesen, daß nach der Studie der Beratungsgesellschaft Mercer Human Resource Consulting Düsseldorf die Stadt mit der höchsten Lebensqualität in Deutschland ist und sogar Platz fünf der lebenswertesten Städte der Welt belegt (nach Zürich, Genf, Vancouver und Wien). Was mögen wohl die Kriterien gewesen sein, die dieser Evaluation zugrundeliegen (wenn man die vorgeschobenen mal beiseite läßt)? Mein Tip wäre folgendes:
1. Anzahl der Banken im Innenstadtbereich
2. Anzahl der Versicherungen im Innenstadtbereich (und der Versicherungen überhaupt — deshalb ist wohl auch Nürnberg so weit vorne gelandet)
3. Anzahl der BWL-Szenekneipen in der Innenstadt
4. Anzahl der Restaurants im Innenstadtbereich, in denen das billigste Entrée über 20 € kostet
5. Anzahl der WLAN-Hotspots im Innenstadtbereich
Wenn man nun schon solchen Flashy-Powerpoint-Consultants die Bewertung der Lebensqualität ganzer Städte überläßt, so ist in Zukunft mit allem zu rechnen.
Post von den Beatles
April 4, 2007
Ja, ich habe es geschafft, ich bin angekommen, das Unglaubliche ist wahr geworden: die Beatles schreiben mir E-Mails:

Aber wie man sieht, bin ich cool geblieben: die Mails sind unter „Werbung“ eingeordnet. Daran kann sich wohl erst etwas ändern, wenn Paul McCartney anfängt, mir persönliche Mails zu schicken.
Tagged Browsing
April 1, 2007
Normalerweise organisiert man seine Dateien ja in der relativ starren Ordner-Struktur, wie sie herkömmliche Datei-Browser wie etwa Apples Finder anbieten:

Vor ein paar Tagen stieß ich auf ein Programm namens Nifty Box, welches eine völlig neue Organisation anbietet: Dateien werden mit Schlagwörtern versehen, sogenannten tags, die dann angeklickt und miteinander kombiniert werden können, so daß man die Organisation der Dateien jeweils flexibel neu zusammenstellen kann. Hier ist beispielhaft das Feld „LaTeX“ angewählt, welches alle Programme anzeigt, die mit LaTeX zu tun haben:

Unten gibt es noch ein Feld „related tags“ mit dessen Hilfe man die Suche noch weiter eingrenzen kann auf weitere tags, mit denen die Dateien verbunden sind:

Sehr praktisch und direkt revolutionär. Es bleibt zu hoffen, daß Apple diese Idee in einer zukünftigen Version des Finders übernehmen wird.
Vielleicht könnte man auf diese Art und Weise auch OPAC-Systeme organisieren — genug Schlagwörter haben die ja.
Nachtrag: gerade sehe ich in der inetbib ein Projekt der UB Köln, welches genau in diese Richtung zielt.